Schweiger Eis

Das Kaffeehaus,
der Traditionsbetrieb.

Mit dem Namen Vorderegger verbunden.
Mehr denn je.

Die Gründung erfolgt 1933. Adolf Schweiger beginnt mit der Eisproduktion und eröffnet im darauffolgenden Jahr das Café Schweiger, den somit ältesten Eissalon von Salzburg. Vor allem der in Salzburg sehr bekannte „Eiszapfen“ erfreut sich größter Beliebtheit. In dieser turbulenten Zeit kann der Konditormeister den Betrieb nur einige Monate offen halten, nach dem zweiten Weltkrieg geht der Betrieb an die Alliierten über.

Im Jahr 1948 folgt der erste Zubau am Hauptgebäude und das Café etabliert sich als beliebtes Ausflugsziel auf dem Weg nach Maria Plain. Durch die Nähe zur Plainbrücke und der Salzach wird auch ein Fahrrad-Lieferservice für Schweiger’s Eis-Spezialitäten in das Zentrum der Stadt Salzburg angeboten.

Im Jahr 1949 lernt der Konditormeister Adolf Schweiger seine zukünftige Frau Martha kennen. Sie gilt seither als die gute Seele des Hauses und der Kaffee-Konditorei und führt den Betrieb gemeinsam mit ihrer Schwester bis ins hohe Alter.

Die Gebäudeteile werden im Laufe der Jahre mehrfach erweitert und durch neue Zubauten immer wieder vergrößert. Der letzte nennenswerte große Zubau erfolgt im Jahr 1967, womit das Café Schweiger seine heutige Gebäudestruktur erhält.

Im Jahr 1992 erfolgt eine umfassende Generalsanierung des gesamten Areals durch die neuen Eigentümer. Siegfried Vorderegger, zusammen mit Vater, Siegfried Richard Hutter erneuern das Kaffeehaus und adaptieren die Räumlichkeiten im Obergeschoss zum Gastronomiebetrieb. Es erfolgt in diesem Zug ebenfalls der Einbau von umfangreichen Geschäfts- und Büroflächen.

Ab 1993 wird der Betrieb des Kaffeehauses vom Salzburger Gastronomen KommR Maximilian Nöhammer gepachtet, der den Betrieb in der Folge 22 Jahre pachtet, führt und im Jahr 2004 das 70-jährige Bestehen der Kaffee-Konditorei Schweiger feiern kann. Von Bürgermeister Dr. Heinz Schaden wird ihm 2004 der goldene Ehrenbecher der Stadt Salzburg überreicht.

Während im Jahr 2014 das Café Schweiger sein 80-jähriges Bestehen feiert, kann sich im 1. Obergeschoss das Schweiger Treff über sein 20-jähriges Jubiläum freuen. Im Februar 2014 zieht mit Christian Luck ein frischer Wind in die Räumlichkeiten im Obergeschoss ein (die vormals auch Teil des Kaffeehauses waren) und es kommt zur Eröffnung des “C’est la vie @ Schweiger“.

Zum Jahresende 2014 verlässt KommR Maximilian Nöhammer schließlich das Café Schweiger und begibt sich in den wohlverdienten Ruhestand. Das Kaffeehaus wird am 31.12.2014 nach 22-jährigem Betrieb -ohne je einen Ruhetag gemacht zu haben- geschlossen und wieder für eine Neueröffnung adaptiert.

Die nächste Generation – das Schweiger Deli

Nach jahrelangem und unermüdlichem Betrieb im Kaffeehaus, sowie anlässlich des Pächterwechsels investiert die Eigentümerin, Vorderegger Developments, erheblich in den Bestandgegenstand. So erneuert man das in die Jahre gekommene Konzept durch ein jugendliches, frisches und modernes: Das Deli.

Unter dem Namen Schweiger Deli eröffnet Jungunternehmerin Juliana Vorderegger den Betrieb erneut im Juni 2015 und ändert das Konzept des Kaffeehauses rigoros. Anfänglichen Schwierigkeiten wird getrotzt und der Umsatz kontinuierlich gesteigert.

Das Kaffeehaus hat wieder einen Platz und erlebt wie in den Jahren zuvor einen neuen Frühling. Denn wie Gustav Mahler treffend formulierte: „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“